Michael Fischer - Fischer-Art
Michael Fischer-Art, geboren am 13.03.1969 in Leipzig (Ostdeutschland) machte im Jahr 1992 sein Abitur nach und arbeitete zunächst als Krankenpfleger in der Psychiatrie, um (wie er sagt), die Menschen verstehen zu lernen.
Von 1992 bis 1997 studierte er an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig. Schon im ersten Studienjahr erhielt Fischer-Art den Kunstpreis „Junge Künstler sehen ihre Stadt“ - ein Preis, der von der Hochschule für Grafik und Buchkunst ausgelobt war.
Michael Fischer-Art ist verheiratet und hat drei Kinder. Nein, eigentlich sind es 4 Kinder, da er noch ein Patenkind in Indien hat. Dieses lernte er bei einem 6-wöchigen Besuch des Dalai Lama im Jahr 2007 kennen.
Michael Fischer-Art beschäftigt sich mit aktuellen Ereignissen wie den Terroranschlägen vom 11. September 2001, Unglücken wie dem Untergang der Kursk aber auch der Sucht nach Luxus und Labels wie Louis Vuitton.
Bis zu 250 Tage im Jahr ist Michael Fischer-Art auf Reisen.
So nahm er an archäologische Ausgrabungen im Mayagebiet El Mirador (Guatemala) teil. Die aus der Erde geholten Ausgrabungsstücke hat der Künstler zeichnerisch erfasst und zur Dokumentation bereitgestellt.
Er besuchte im Iran die Ausgrabungsstätte Persepolis, im Libanon die Ausgrabungsstätte von Balbeek und viele weitere Länder. Ihn interessieren die vergangenen Kulturen - insbesondere das, was man nach tausenden Jahren noch findet und so verzahnt sich sein kulturelles Werk der Gegenwart mit der Geschichte.
Im Mai 2006 besuchte Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu das Atelier des Künstlers in Leipzig.
Ausserdem ist er regelmäßig willkommener Gast bei jährlichen Kunstausstellungen in Miami, Barcelona, Köln und Karlsruhe.
Desweiteren hat er das historische Mauerteil gestaltet, welches auf der Internetseite www.mauerfaelle.de zu sehen ist.
Hier haben George Bush, sen., Helmut Kohl, Michael Gorbatschow und Lech Waleca 20 Jahre nach dem Mauerfall wieder zusammengefunden, um dieses geschichtsträchtige Element persönlich zu signieren. Diese Begegnungen tragen ebenfalls dazu bei, dass das Werk von Michael Fischer-Art glaubwürdig wird. Der Künstler hat dafür auch mit vielen weiteren wenderelevanten Persönlichkeiten gesprochen, so dass das Werk mit der Geschichte korrespondiert.